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Sechs heimliche Dickmacher

|   Ernährungswissen

Die einen sehen so aus, als könnten sie essen, was sie wollen und nehmen nicht zu. Die anderen werden angeblich schon dick, wenn sie eine Kalorie nur sehen. Aber diese anderen gucken ja nicht nur bloß. Der Fitness- und Food-Entertainer Patric Heizmann hat beiden Zeitgenossen hinter die Kiemen geschaut und dabei sechs heimliche Dickmacher entdeckt:

 

1. Naschdemenz

Wenn du ständig etwas in den Futterhäcksler schiebst, ohne dass du es bewusst wahrnimmst, zahlt das mächtig in die Bauch-Sparkasse ein. Und abends, wenn du nach Hause kommst und noch einmal ordentlich zuschlägst, weil du „den ganzen Tag ja nichts gegessen hast“, dickst du immer mehr an.

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2. Getränke

Flüssige Zuckerlieferanten sind die größten Dickmacher, weil wir sie oft in unserer persönlichen Kalorienbilanz übersehen. Dabei sind genau sie es, die unseren Blutzucker Achterbahn fahren lassen, was uns dann wieder zu Kohlenhydrathaltigem greifen lässt.  Neben den üblichen Verdächtigen Limonade und Cola sind es auch die Fruchtsäfte - sie stehen den erstgenannten in punkto Kalorien in nichts nach. Bedenke außerdem: Alkohol liefert doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate.

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3. Gemüse nur „homöopathisch“

Gemüse liefert wenige Kalorien. Deshalb steht es auf dem evolutionären Speisewunschzettel irgendwo ganz unten. Doch es liefert maximal Vitalstoffe. Wenn du dir den Stoffwechsel wie ein Uhrwerk vorstellst, sind die Vitalstoffe die winzigen Zahnrädchen, die das Uhrwerk am Laufen halten. Wenn du weniger Vitalstoffe futterst, dann brechen dir ein paar Zacken aus den Zahnrädchen. Das Uhrwerk läuft nicht mehr rund. Also wird es Zeit, Vitalstoffe zu tanken!

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4. Zu wenig Eiweiß

Mehl und Zucker sind billig. Also sind Kohlenhydrate auch billig, sie lassen dich schnell satt und gestärkt fühlen. Aber das kohlenhydratbedingte, ständige Auf und Ab des Blutzucker lässt dich über die Wochen, Monate und Jahre viel mehr Gesamtkalorien futtern, als wir als häufig fast bewegungslose Sitzriesen verbrauchen. Die allermeisten von uns bewegen sich weniger, als das in Urzeiten der Fall war. Soll heißen: Wenn du hauptsächlich Muskelbenzin (Kohlenhydrate) tankst und die nicht durch Muskelarbeit wegtrainierst, dann wirst du immer flauschiger und kuscheliger. Und du lässt weniger Platz für Eiweiß – den Baustein des Lebens. Aus Eiweiß werden Sättigungsbotenstoffe gebastelt. Und wenn du also länger satt bist, tankst du weniger Gesamtkalorien – ohne zu hungern! 

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5. Brutale Hungerkuren

FDH heißt nicht nur „Friss die Hälfte“, sondern auch „Frust durch Hunger“. Solltest du dich durch eine mangelhafte Kalorienversorgung kämpfen, aktivierst du uralte Überlebensprogramme. Denn früher gab es oft Hungersnöte, worauf der überlebenswillige Organismus beispielsweise mit Muskelabbau reagieren musste (denn Muskeln verbrauchen als stoffwechselaktives Gewebe ununterbrochen Kalorien). Hungersnöte gibt es für deinen Körper heute immer noch. Sie heißen nur anders: Diät! 

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6. Untertouriges Rumhampeln

Training aktiviert die Muskeln. Muskeln verbrennen ununterbrochen Kalorien. Doch wenn du mit zwei Stöckchen gemütlich auf dem Waldweg schlenderst oder im Schwimmbecken eher Treibholz spielst, dann werden nur wenige Extrakalorien verbraucht. Und wenn du dich danach mit bestem Gewissen, weil du ja „gerade Sport gemacht hast“, einmal kreuz und quer durch die Küche futterst, importierst du mehr Kalorien, als vorher exportiert wurden. Untertouriger Sport kann somit dick machen!

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Quelle: Patric Heizmann in shape up 2018