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Was, Wann und Wieso?

|   Ernährungswissen

Interessant, was man so alles über den Tag in sich hinein schaufelt ... . Oft nehmen wir gar nicht mehr wahr, was und wie viel wir essen und trinken. Wie ist die Qualität der Lebensmittel? Wie sind sie zubereitet? Ernähre ich mich von Fertigprodukten oder koche ich selbst?

Zugegeben: Es ist etwas anstrengend, über eine ganze Woche sein Ernährungsverhalten zu dokumentieren - und es kann mitunter auch ernüchternd sein. Doch diese Selbstbeobachtung ist der erste wichtige Schritt zur Veränderung.

Das Ziel eines Ernährungsprotokolls ist es, durch Selbstbeobachtung zu günstigerem Verhalten zu gelangen. Über die Dauer von sieben Tagen bekommst Du so einen genauen Einblick in Dein Ernährungsverhalten. Das bloße Eintragen der Mahlzeiten reicht oft schon aus, um Dir Dein eigenes Essverhaltens bewusster zu machen. Sobald dieses Bewusstsein eingetreten ist, kann die Ernährung dann dauerhaft und nachhaltig optimiert werden.

Das Führen eines Ernährungsprotokolls führt nachweislich zu mehr Erfolg und schafft ein besseres Bewusstsein für Einkauf, Mahlzeiten und Nahrungsmittel.

Hier kannst Du unverbindlich ein >> Ernährungsprotokoll (gratis) anfordern.

Das Ernährungsprotokoll bildet die Grundlage für eine individuelle Ernährungsumstellung und das erfolgreiche Abnehmen. Im Wesentlichen hat es zwei Aufgaben:

1.       Die Sichtbarmachung der „alten“ Ernährungsgewohnheiten

Die Ermittlung der bisherigen Essgewohnheiten ist die Basis des Ernährungsprotokolls, vor allem was Nahrungsmenge und Art der verzehrten Lebensmittel angeht. Die Kalorienaufnahme könnte man aus der Nahrungsmenge und der jeweiligen Energiedichte der einzelnen Lebensmittel berechnen.

Dies ist aber aufwendig und auch nicht unbedingt erforderlich. Es ist völlig ausreichend den verzehrten Lebensmitteln die entsprechende Energiedichte zuzuordnen (niedrig, mittel oder hoch).

Hat man erst einmal die bisherigen Essgewohnheiten ermittelt, dann ist eine individuelle Umstellung der Ernährung leichter möglich, da man sich an den individuell bevorzugten Lebensmitteln orientieren kann. Zu massive Änderungen der bisherigen Essgewohnheiten führen über kurz oder lang zu einem Essverhalten, das eher als strenges Maßhalten und damit als langfristig nicht akzeptabel angesehen wird.

Je weniger das bisherige Essverhalten verändert werden muss, um erfolgreich Gewicht zu reduzieren, desto leichter ist auch ein langfristiger Erfolg und eine nachhaltige Gewichtsreduzierung gewährleistet.

Diese Punkte sind sehr wichtig, da das veränderte neue Essverhalten über mehrere Jahrzehnte als wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens bestehen bleiben sollte und damit großen Einfluss auf die Lebensqualität ausüben könnte.

Die Veränderung des Essverhaltens muss dauerhaft durchzuhalten sein. Die Abweichungen von den bisherigen individuellen Gewohnheiten sollen nur so wenig wie möglich, aber so viel wie notwendig ausmachen.

2.       Kontrolle der Ernährungsumstellung über den Zeitverlauf

Essgewohnheiten, die man sich über viele Jahre angewöhnt hat, verändert man nicht innerhalb weniger Wochen. Es dauert bei jedem Menschen unterschiedlich lange, bis das „neue Essen“ ein Teil der Alltags-Routine wird. Das ist dann geglückt wenn die neuen Gewohnheiten automatisch ohne größeres Nachdenken ablaufen.

Bis zu diesem Zeitpunkt der Ernährungsumstellung kann ein regelmäßig geführtes Ernährungsprotokoll Hilfestellung und auch Sicherheit zur Kontrolle der richtigen Lebensmittelauswahl geben.

Solange man weiter auf Zielkurs ist oder das Gewicht  zumindest stabil ist, stimmt die Zusammenstellung, andernfalls kann konkret überprüft werden, welche Lebensmittel gezielt ausgetauscht werden müssen.

Das Ernährungsprotokoll ermöglicht auch, herauszufinden, in welcher Häufigkeit und Menge höherenergetische Lebensmittel verzehrt werden können ohne die Gewichtsreduktion bzw. -erhaltung zu gefährden. Das bewusste Herangehen an dieses Problem vermeidet dann auch das Essen mit „schlechtem Gewissen“.

Der Aufmerksamkeitseffekt

Die Selbstbeobachtung führt auch unmittelbar zu Veränderungen im Verhalten. Die Selbstreflexion lässt uns Dinge, die wir tun, wesentlich kritischer bewerten. Zum Beispiel lassen wir  während der Verwendung eines Ernährungsprotokolls häufig schon Lebensmittel weg oder tauschen sie aus, weil uns bewusst geworden ist, dass sie für uns ungünstig sind.

So funktioniert es:

Trage eine Woche lang jeden Tag wirklich ALLES, was Du zu Dir nimmst in das Ernährungsprotokoll ein. Sei ehrlich zu Dir selbst und notiere alle Mahlzeiten, Snacks und Getränke. Versuche das so ehrlich und schonungslos wie möglich zu machen!

Um Dir ein gutes Feedback geben zu können, solltest Du wenn möglich auch die Portionsgrößen der einzelnen Mahlzeiten mit notieren (z.B. 100g Nudeln oder 250ml Apfelsaft). Nach sieben Tagen werten wir  Dein vervollständigtes Ernährungsprotokoll gemeinsam aus und planen die nächsten sinnvollen Schritte.

Gerne können wir Dir - aufgrund Deines ausgefüllten Ernährungsprotokolls - in einem unverbindlichen Beratungsgespräch schon die ersten Tipps zum erfolgreichen Abnehmen geben.

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